| Weidener
Hütte topfit gemacht
Übergabe des
Um- und Neubaus – Vor-stand begeistert - Ab 14.Dezember
wieder geöffnet
„Besser kann man’s
nicht machen“. Dieses Kompliment für die nunmehr
abgeschlossene Baumaßnahme auf der Weidener Hütte
kam aus kompetentem Munde. Hans Kaltenecker weiß als
ehema-liger Leiter des Weidener Klini-kums bestens Bescheid,
hat er doch in seiner Amtszeit maßgeb-lich an der Realisierung
zahl-reicher Bauprojekte mitgewirkt.
Wenn am 14. Dezember die ersten Gäste in
die runderneuerte und wesentlich erweiterte Hütte mit
ihren 55 Übernachtungsplätzen einziehen, werden
sie ein Gebäu-de vorfinden, in welchem sich traditionelle
Bergfexe ebenso wohlfühlen können wie mehr kom-fortbewusste
junge Bergsportler. So herrschte denn auch eitel Sonnenschein,
als Günter Schwarz, Erster Vorsitzender der hiesigen
DAV-Sektion, am vergan-genen Samstag die Wiedereröff-nung
der Hütte feierte. Bei zünftiger Musik und in Anwesen-heit
lokaler Politprominenz konnten sich die Weidener DAVler davon
überzeugen, dass sich ihr enormer Einsatz gelohnt hat.
Profi als Pächter
Die Gipfel des Karwendelgebirges grüßten
mit ihrer prächtigen, sonnenbestrahlten Silhouette von
jenseits des Inntales auf die Nafing herüber. Auf den
sanften Matten der umliegenden Almen kündigten erste
Schneeflecken in der Frühe die kommenden Winter-saison
an. Das Essen aus der na-gelneuen Küche schmeckte ausge-zeichnet.
Und das Team des neuen Hüttenwirts Thomas Hussl kümmer-te
sich bestens um die Gäste. Optimale Vorzeichen also für
die Zukunft des Weidener Hauses in den Tuxer Bergen. Die Münchner
Zentrale des Deutschen Alpenver-eins konstatiert dem Haus
zudem eine 1a-Lage, was sie mit einem ganz erheblichen Zuschuss
unter-strich. In der Tat bietet die Hütte verschiedenen
Gruppen von Natur- und Sportfreunden ein an-genehmes Refugium.
Leichte Wan-derungen, eine Rodelbahn und ei-nige passend zugeschnittene
Zim-mer sind ideal für Hüttenferien von Familien.
Skitourengeher finden anspruchsvolle Routen. Für die
Mountainbiker der vor-beiführenden „Transalp“-Trasse
hat die Hütte die mit Fahrradde-pot und Trockenraum adäquate
Infrastruktur. Und wenn ge-stresste Manager die Kombination
von einfachem Leben und intensi-ver Fortbildung suchen, bietet
die Hütte mit ihrem Ambiente und dem neuen Seminarraum
die ideale Kombination.
Den Kraftakt, den die Sektion und insbesondere der Erste
Vor-sitzende in den vergangenen Jah-ren leisten musste, beschreibt
der Zweite Vorsitzende. „Die Sa-nierung der Kläranlage
und der Bau des Wasserkraftwerks waren Voraussetzung für
die Hüttenneu-gestaltung“, sagt Richard Vogel.
Die verschiedenen Genehmigungs-verfahren hätten viele
Hürden nehmen müssen. Doch man habe auch Glück
gehabt, denn Baulei-ter Michael Widmann und Elektro-meister
Andreas Bischofer „haben hervorragende Arbeit geleistet“.
Günter Schwarz hat mit dem gan-zen Projekt seinem hohen
persön-lichen Einsatz für den Verein wohl die Krone
aufgesetzt. Den Tiroler Handwerkern zollte er „uneingeschränktes
Lob“. Wie groß die Last in den vergangenen Jahren
für ihn war und wie sehr ihn der erfolgreiche Abschluss
der Baumaßnahme erleichtert hat, war bei seinem Kommentar:
„Ich freu’ mich unbandig“ deutlich spürbar.
Hier
gibt es noch ein paar Bilder zu sehen.
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