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Bericht zur Monatsversammlung der DAV-Sektion Weiden am 13.07.2010
 

Vorsitzender Stefan Schönberger staunte bei der letzten Monatsversammlung nicht schlecht, dass trotz der tropischen Hitze eine große Anzahl von Mitgliedern, unter ihnen Ehrenvorsitzender Günter Schwarz und die Ehrenmitglieder Georg Kick und Bernd Filchner, den Weg in den Postkellersaal gefunden hatten.
Schatzmeister Jörg-Christian Huck wartete eingangs mit Zahlen zum abgelaufenen ersten Halbjahr auf. Die Wintersaison auf der Weidener Hütte sei erfreulich gut verlaufen, doch mussten auch hier gleich wieder Neuanschaffungen (6 Lawinenrettungssets, elektronische Registrierkasse) angeschafft werden. Das Haus in den Tuxer Alpen lastet schwer auf den Schultern der Sektion, sparsames wirtschaften ist die Devise, um den finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Der Dank galt den zahlreichen Spendern verbunden mit der Bitte den Verein auch weiterhin nachhaltig zu unterstützen.
Grötenteils erfreulich waren auch die Berichte über die abgelaufenen Veranstaltungen. Fritz Ratzinger führte unterstützt von Tanja Nuissl einen Kletterkurs für Fortgeschrittene im Steinwald durch. Von einer tollen Mountain-Bike-Tour durch die Fränkische Schweiz berichtete Renate Löw, die auch noch eine Gruppe durch das Ziller- und Tuxer Tal führte. Mangels Beteiligung musste leider das Bergwochenende im Tennengebirge mit Reiner Wittmann, ausfallen. Ein Voller Erfolg war die Teilnahme der Familiengruppe an der Panorama-Radtour in Windischeschenbach. Mit 30 Teilnehmern errang die Gruppe sogar den zweiten Platz in der Mannschaftswertung und schleppte stolz einen Riesenpokal mit nach Hause. Ein bisschen Sorge bereitete die Teilnehmerzahl an der traditionellen Hüttenkirchweih, hier will die Vorstandschaft für nächstes Jahr eventuelle Veränderungen diskutieren.
Hans Kaltenecker, Betreuer des alpinen Arbeitsgebietes konnte über mangelnde Beschaftigung nicht klagen. Mit neun Sektionsmitgliedern war er Ende Juni in Tirol, um das neue Wegebeschilderungskonzept umzusetzen. Kaltenecker hatte eigentlich mit einer Arbeitszeit von mehreren Monaten gerechnet, um die rund 200 neuen Schilder an den entsprechenden Stellen anzubringen. Doch es grenzte schon fast an ein Wunder das die Arbeiten in nur vier Tagen erledigt waren.“Schuld“ daran warenneben dem unermüdlichen Einsatz der Weidener Truppe vier Faktoren. Zum einen übernahm der Fremdenverkehrsverband Weerberg das Aufstellen von knapp 100 Schildern im Nurpenstal Richtung Gilfert. Zum anderen transportierte Hüttenwirt Thomas Hussl mit seinem allradgetriebenen Quad das nötige Material zum Geiseljoch und zum Krovenzjoch, ansonsten hätte die Arbeitsgruppe sehr viel Zeit verloren. Schließlich beteiligten sich auch noch zwei Zillertaler Bergkameraden an der Aktion und das manchmal launische Bergwetter spielte auch noch mit. Kaltenecker war jedenfalls hochzufrieden mit der nicht einfachen, geleisteten Arbeit im Gebirge.

Auch in den nächsten Wochen ist wieder jede Menge geboten. Dieter Schunk führt am 25. Juli eine Morgenwander auf dem AV-Weg durch den Öder Wald mit anschließender Zoigl-Einkehr in Altenparkstein. Die Hochtour auf den Piz Kesch (18-21. Juli) mit Werner Götz ist bereits ausgebucht Einen Teilnehmer sucht Götz Tel. 09605/924149) noch für die Gletscherübungstouren im Stubai vom 7.-12. Septemer.Das Eltern-Kind-Biwak im Bayerischen Wald (28.-29. August) muß auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Für die Herbstwanderung zum Kaitersberg am 26. September hat Christa Krauss (Tel. 0961/23044) noch einige Plätze frei. Die nächste Monatsversammlung findet am 14. September statt.


Autor: Andreas Simmerl
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