| Vorsitzender Stefan Schönberger staunte
bei der letzten Monatsversammlung nicht schlecht, dass trotz
der tropischen Hitze eine große Anzahl von Mitgliedern,
unter ihnen Ehrenvorsitzender Günter Schwarz und die
Ehrenmitglieder Georg Kick und Bernd Filchner, den Weg in
den Postkellersaal gefunden hatten.
Schatzmeister Jörg-Christian Huck wartete eingangs mit
Zahlen zum abgelaufenen ersten Halbjahr auf. Die Wintersaison
auf der Weidener Hütte sei erfreulich gut verlaufen,
doch mussten auch hier gleich wieder Neuanschaffungen (6 Lawinenrettungssets,
elektronische Registrierkasse) angeschafft werden. Das Haus
in den Tuxer Alpen lastet schwer auf den Schultern der Sektion,
sparsames wirtschaften ist die Devise, um den finanziellen
Verpflichtungen nachkommen zu können. Der Dank galt den
zahlreichen Spendern verbunden mit der Bitte den Verein auch
weiterhin nachhaltig zu unterstützen.
Grötenteils erfreulich waren auch die Berichte über
die abgelaufenen Veranstaltungen. Fritz Ratzinger führte
unterstützt von Tanja Nuissl einen Kletterkurs für
Fortgeschrittene im Steinwald durch. Von einer tollen Mountain-Bike-Tour
durch die Fränkische Schweiz berichtete Renate Löw,
die auch noch eine Gruppe durch das Ziller- und Tuxer Tal
führte. Mangels Beteiligung musste leider das Bergwochenende
im Tennengebirge mit Reiner Wittmann, ausfallen. Ein Voller
Erfolg war die Teilnahme der Familiengruppe an der Panorama-Radtour
in Windischeschenbach. Mit 30 Teilnehmern errang die Gruppe
sogar den zweiten Platz in der Mannschaftswertung und schleppte
stolz einen Riesenpokal mit nach Hause. Ein bisschen Sorge
bereitete die Teilnehmerzahl an der traditionellen Hüttenkirchweih,
hier will die Vorstandschaft für nächstes Jahr eventuelle
Veränderungen diskutieren.
Hans Kaltenecker, Betreuer des alpinen Arbeitsgebietes konnte
über mangelnde Beschaftigung nicht klagen. Mit neun Sektionsmitgliedern
war er Ende Juni in Tirol, um das neue Wegebeschilderungskonzept
umzusetzen. Kaltenecker hatte eigentlich mit einer Arbeitszeit
von mehreren Monaten gerechnet, um die rund 200 neuen Schilder
an den entsprechenden Stellen anzubringen. Doch es grenzte
schon fast an ein Wunder das die Arbeiten in nur vier Tagen
erledigt waren.“Schuld“ daran warenneben dem unermüdlichen
Einsatz der Weidener Truppe vier Faktoren. Zum einen übernahm
der Fremdenverkehrsverband Weerberg das Aufstellen von knapp
100 Schildern im Nurpenstal Richtung Gilfert. Zum anderen
transportierte Hüttenwirt Thomas Hussl mit seinem allradgetriebenen
Quad das nötige Material zum Geiseljoch und zum Krovenzjoch,
ansonsten hätte die Arbeitsgruppe sehr viel Zeit verloren.
Schließlich beteiligten sich auch noch zwei Zillertaler
Bergkameraden an der Aktion und das manchmal launische Bergwetter
spielte auch noch mit. Kaltenecker war jedenfalls hochzufrieden
mit der nicht einfachen, geleisteten Arbeit im Gebirge.
Auch in den nächsten Wochen ist wieder jede Menge geboten.
Dieter Schunk führt am 25. Juli eine Morgenwander auf
dem AV-Weg durch den Öder Wald mit anschließender
Zoigl-Einkehr in Altenparkstein. Die Hochtour auf den Piz
Kesch (18-21. Juli) mit Werner Götz ist bereits ausgebucht
Einen Teilnehmer sucht Götz Tel. 09605/924149) noch für
die Gletscherübungstouren im Stubai vom 7.-12. Septemer.Das
Eltern-Kind-Biwak im Bayerischen Wald (28.-29. August) muß
auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Für
die Herbstwanderung zum Kaitersberg am 26. September hat Christa
Krauss (Tel. 0961/23044) noch einige Plätze frei. Die
nächste Monatsversammlung findet am 14. September statt.
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