| Man wird ja immer anspruchsloser!
Nach so vielen Schlecht -Wetter-Tagen in den vergangenen Wochen,
wünschte ich uns nur einmal einen regenfreien Tag für
die Oberpfalztour am 16. Mai. Und wir hatten Glück! Es
war zwar ziemlich kalt, aber ab und zu spitzte auch mal die
Sonne durch.
Eigentlich hatten sich 13 Leute für die Tour angemeldet,
aber letztendlich ließen sich 8 Radler nicht von den
äußeren Umständen abschrecken. Dazu zählten:
Astrid Locke, Hans Dafner, Danny, Wolfgang Forster, Richard
Fraunholz, Thomas Merino, Paul Schmitt und ich.
Belohnt wurden wir mit meiner Meinung nach einer der schönsten
Mountainbikestrecken der nördlichen Oberpfalz.
Nach unserem Treffpunkt in der Friedrich-Ebert-Straße
fuhren wir übers Hammerwegwehr Richtung Altenstadt. Doch
für Wolfgang war hier schon Schluss. Er hatte leider
einen irreparablen Schaden am Hinterrad.
Weiter ging es über Neustadt durchs Waldnaabtal zur Blockhütte.
Und wer steht da kurz vor unserem ersten Etappenziel? Wolfgang!
Er hat es geschafft in kürzester Zeit sich ein neues
Rad zu besorgen, ist mit dem Auto zum Parkplatz oberhalb der
Blockhütte gefahren und kam uns entgegen! Nicht schlecht!
Nach heißen Getränken in der Hütte folgte
der zweite Teil durch das Wiesauer Weihergebiet nach Friedenfels,
zur Ruine Weißenstein und weiter zum Oberpfalzturm und
Pfaben.
Kurz vor Friedenfels, nachdem wir eine 350 Jahre alte Buche
passiert hatten, zeigte uns Astrid noch einen versteckt und
wunderschön gelegenen Friedwald eines alten Adelsgeschlecht.
Im Pfabener Berggasthof Zrenner genossen wir dann die sehr
gute Küche des neuen Pächters. Mit vollem Bauch
ging es zum Glück erst mal abwärts und zwar über
Räuber- und Vogelfelsen nach Erbendorf. Bis zum Turm
der KTB folgten wir dem Fichtelnaabradweg. Über Bach
und Gössenreuth gelangten wir zum Sauerbachtal mit seinen
blühenden Orchideenwiesen und radelten letztendlich nach
Weiden zurück.
Die genauere Beschreibung der Wege und die GPS Daten können
auf der Alpenvereinshomepage in der Rubrik Mountainbikegruppe
abgerufen werden.
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