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Mountainbike-Tour vom 12.-15.7.07 von Innsbruck nach Meran
 

Donnerstag abend machten sich 6 AV-Mitglieder auf den Weg nach Innsbruck, um den Alpenhauptkamm bis Meran mit dem Bike zu überqueren. Es waren dabei: Richard Fraunholz, Monika und Thomas Kühnelt, Mathias Öppling, Peter Puff und ich.
Nach der ersten Nacht in Privatzimmern in Völs starteten wir bei herrlichstem Bergwetter um 8 Uhr unsere Tour. Erster Zielort war auf 1600 m die Mutterer Alm. Von da ging es weiter auf einem wunderschönen, welligen Weg, mit herrlichem Blick über Innsbruck, Karwendel und dem Inntal vorbei an der Raitiser Alm (hier schippte der Hüttenwirt vor ein paar Tagen noch Schnee) zur Kreither Alm, ab hier nur noch abwärts bis Telfes im Stubai.
In Richtung Mieders bewältigten wir dann noch die zweite Auffahrt auf gut fahrbarem Schotter bis zum Kloster Maria Waldrast, wo wir uns nach letztlich 2000 HM eine Kaffeepause bei tollem Panorama leisteten. Anschließend folgte eine rasante Abfahrt bis Matrei, wo wir gleich im ersten Gasthaus Unterkunft fanden.

Der zweite Tag führte uns wieder bei herrlichstem Wetter an der Bahn entlang nach Steinach, von hier auf der Ostseite des Brennertales hinauf und am Hang entlang nach Vinanders. Ab hier folgten wir wieder einem zuerst gut fahrbaren, dann immer steileren Schotterweg über die Sattelalm hinauf, bis kurz unterhalb des Sattelberges. Ab hier fuhren wir dann das Highlight der Tour, den Brenner Grenzkammweg. Immer an der Grenze zu Südtirol, zieht sich der Höhenweg etliche Kilometer leicht fahrbar an blühenden Wiesen entlang, von grandiosen Ausblicken begleitet. Ein Traum! Viel zu schnell mussten wir wieder ins Tal und in Gossensaß bekamen wir dann auch endlich ein verspätetes Mittagessen! Am späten Nachmittag folgte dann noch die letzte Etappe mit 500 HM bergauf, oberhalb des Ridnauntal zum Talschluß zur Ortschaft Ridnaun auf 1340 m. Zuerst auf heißem Teerweg, der dann in Schotter und später in einen anspruchsvollen Trail mündete.
Glücklicherweise bekamen wir nach anfänglicher Zitterpartie doch noch Zimmer mit einer wunderbaren Brotzeit. Nach einem anspruchsvollen Tag mit wieder mehr als 2000 HM und reiner Fahrzeit von sieben Stunden schliefen wir besonders gut!

Am dritten Tag ging´s gleich richtig zur Sache. 1300 Höhenmeter am Stück hinauf zur Schneebergscharte, davon 600 HM mit Schieben und Tragen, als Zuckerl wieder herrlichstes Wetter und Panorama! In der Scharte auf 2726 m war es ungewöhnlich warm.
Nach ein paar schwierigen Metern zu Fuß bergab folgte ein super Trail bis zur Schneeberghütte, wo sich alle auf ein deftiges Essen stürzten! Denn ab der Scharte ging es bis Meran nur noch bergab und das schafft man auch mit vollem Bauch! Insgesamt fuhren wir an diesem Tag 2400 HM am Stück bergab, teilweise auf genüsslichen Trails, dann ein Stück auf der Timmelsjochstraße und dann noch 20 km auf dem Paseierradweg bis zum Bahnhof Meran.
Dort holte uns ein Shuttleservice ab und brachte uns bequem zurück nach Völs und zu unseren Autos.
Wir hatten wirklich großes Glück mit der Tour, schon allein des Wetters wegen, es gab auch keine Stürze oder Pannen und wir hielten freundschaftlich zusammen.


Autor: Renate Löw
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