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Arbeitseinsatz auf der Weidener Hütte zur Umstellung auf das neue Tiroler Bergwegekonzept
 

Nach umfangreichen Vorarbeiten zur Umstellung auf das neue Tiroler Bergwegekonzept (sowohl in den Sektionsmitteilungen als in den Monatsversammlungen berichtete ich darüber wiederholt) waren meine Helfer und ich nur noch auf gutes Bergwetter angewiesen, um vor Ort mit den Arbeiten beginnen zu können. Für Ende Juni war nach einer sehr langen Schlechtwetterperiode mit viel Regen und Schneefall bis herab auf die Weidener Hütte endlich die erhoffte Schönwetterlage angesagt. Am 27.6.2010 machten wir uns zu neunt auf den Weg zu unserer Hütte, um im Bereich Geiseljoch, Rastkogel, Krovenzalm, Krovenzjoch , Hippold, Hirzer, Thagetlahnalm und Wildofen die Rohrpfosten mit den dazugehörigen Wegweisern aufzustellen. Drei glückliche Umstände trugen dazu bei, dass wir die uns vorgenommenen Arbeiten in nur 3 ½ Tagen bewältigen konnten. Zum einen war das Wetter die gesamte Zeit, wie vorausgesagt, bestens, so dass wir keine Arbeitszeit durch Schlechtwetter verloren. Zum anderen unterstützte uns unser Hüttenwirt Thomas Hussel so tatkräftig, dass wir mehrere Arbeitstage einsparen konnten. Er fuhr uns mit seinem geländegängigen Quad das gesamte Arbeitsmaterial (Rohrpfosten, Bodenhülsen, Schilder, Betonestrich, Brecheisen, Lochschaufeln usw.) über Stock und Stein bis kurz unter das Geisel- und Krovenzjoch. Wir hatten deshalb die Materialien nur noch über kurze Distanzen zu den Standorten der Markierungspfosten zu tragen. Uns blieb damit der mühsame Transport der schweren Lasten auf dem Rücken erspart. Hinzu kam, dass uns 2 Mitglieder (Max und Martin) der angrenzenden Sektion Zillertal bei der Ausschilderung vom Geiseljoch bis zum Rastkogel zur Verfügung standen. Wir waren also insgesamt 12 Personen, die sich die Arbeit teilten. Dadurch war es uns möglich, die Umstellungsaktion in den genannten Bereichen bis auf kleinere Restarbeiten abzuschließen. Ein zweiter Großeinsatz wird dadurch nicht mehr notwendig. Es ging also alles viel schneller und vor allem viel leichter als ich mir das ursprünglich vorstellte.

Zuerst ein ganz besonderer Dank an unseren Hüttenwirt Thomas Hussel für seine tatkräftige Unterstützung. Ohne seine Mithilfe wären weitere Arbeitseinsätze notwendig geworden.

Viel geholfen hat uns auch die Mitarbeit der Sektion Zillertal. Max und Martin packten fest mit an. Dafür herzlichen Dank.

Ohne Mithilfe von 8 Sektionsangehörigen, die mich zum Teil schon seit Jahrzehnten bei meiner Arbeiten unterstützen, wären diese Umstellungsarbeiten nicht zu schaffen gewesen.
Mit dabei waren: Franz und Werner Götz, Dieter Horn, Franz Kramlinger, Wolfgang Lorenz, Albert Wildenauer, Eckhard Zacharias und Wolfgang Zirngibl. Vielen, vielen Dank für Eure großartige Hilfe.


Autor: Hans Kaltenecker
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